07.07.2012
Ein Kleinod vor der Haustür: Moorgarten in Hagenburg erhält neue Schilder2012-07-07_204658.jpg
Hagenburg (wb) Entstanden im Hinblick auf die EXPO 2000 in Hannover ist der Moorgarten in Hagenburg heute ein lehrreiches Ausflugsziel in die Welt des Moores. Auf rund 13 000 Quadratmetern werden mit Erlenbruch, Niedermoor und Hochmoor die Landschaften des Steinhuder Meeres dargestellt.

Foto: Walter-Bockhorn
Durch das Gebiet führt ein rund 350 Meter langer Lehrpfad. Das Moorcafé lädt zum Verweilen ein. Mit dem Ende der Expo stellte sich die Frage, wer den Moorgarten zukünftig pflegen soll. Die Wahl fiel auf die Graf-Wilhelm-Schule in Steinhude, die von Steinhuder und Hagenburger Schülern gleichermaßen besucht wird. In Form einer AG, die über ein Schuljahr läuft, lernen die Schüler unter der Leitung von Ina Sokoll, Lehrerin an der Graf-Wilhelm-Schule und Lothar Gerner, pensionierter Lehrer und jetzt ehrenamtlicher Mitarbeiter des Regionalen Umweltbildungszentrums (RUZ) der Ökologischen Schutzstation Steinhuder Meer (ÖSSM), das Moor kennen. In den Monaten zwischen den Oster- und den Herbstferien lernen die Schüler viel zum Thema Moorpflege, lernen Pflanzen voneinander zu unterscheiden, damit sie später nicht die falschen rausreißen, planen touristische Projekte. So geht die Anschaffung von Fangnetzen und Bestimmungsbüchern für eigene Entdeckungen der Besucher auf die Schüler der Moor-AG zurück. Beides kann man sich im Moorcafé ausleihen. „Wird leider nur selten genutzt,“ so Lothar Gerner. Nach den Osterferien wird dann im Moor gearbeitet. Unkraut jäten und in diesem Jahr zusätzlich neue Schilder aufstellen, da die alten durch Witterungseinflüsse und Vandalismus stark mitgenommen waren. Dank der finanziellen Unterstützung durch die Volksbank eG Nienburg, die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung und die Gemeinde Hagenburg konnten die Schüler in den vergangenen Tagen insgesamt 54 neue Schilder aus witterungsbeständigerem Material aufstellen. Die Pflöcke dazu spendete die Gemeinde Hagenburg. Zum ersten Mal gibt es auch Schilder im DIN A 4 Format, um die Lesbarkeit an den Stegen zu erhöhen. Die Informationen auf den Schildern haben die Schüler überarbeitet und wo nötig, sogar neu konzipiert. Entworfen wurden die Schilder von der Grafikerin Roswitha Löhmer-Eigener, die auch die Pflanzen gezeichnet hat. Die Herstellung übernahm die Wunstorfer Firma Kontor3.
Autor: wb

Weitere Neuigkeiten:
Scharnhorst-Gedenken in Großgörschen
Haus für Gesundheit und Wölper Ring kooperieren
Mandelsloher belegen tollen zweiten Platz bei Fußball-Pfingssturnier
Atelierspaziergang in Wunstorf bei Ursula Krämer
Gospel, Christliche Lieder und Pop bei der Luther Gospelnight
RSS
Kontakt Haftungsausschluss
Anzeigen
werbung
werbung
werbung
werbung
werbung